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In der Dominikanischen Republik
gibt es 16 Nationalparks, neun natürliche
Denkmäler und sechs wissenschaftliche
Reservate. Die
Gesamtzahl der geschützten Bereiche
(einschließlich panoramischer Wege,
Erholungsgebiete und Naturflächen) beträgt 67. Alle werden durch den Dirección Nacional de Parques geleitet.
Die Nationale Parkdirektion ist eine
Institution, die mit der Entwicklung, der
Verwaltung, Ordnung und Pflege des Systems
der Natur- und Erholungsgebiete beauftragt
ist. Ihr Hauptzweck ist de Erhaltung und
Verewigung des Naturerbes in unveränderter
Form zum Nutzen und zur Freude der
gegenwärtigen und künftigen Generationen.
Armando Bermúdez und José Del Carmen
Ramírez, die beide Kieferwälder und
Kiefernberge in den Kordilleren Zentralen
enthalten, sind die einzigen restlichen
Bereiche des umfangreichen Waldes in der
Republik; es wird geschätzt, dass seit der
Ankunft von Columbus, zweidrittel des
reinen Waldes zerstört worden ist. Feuer
und Rodungen von Landarbeitern sind oft die
Gründe für den riesengroßen Verlust. Durch
die Gründungen dieser Parks wurde die
düstere Vorhersage von 1973, in der es
hieß, dass der gesamte Wald der
Dominikanische Republik bis 1990
verschwinden würde, vermieden. Zusätzlich
ist ein Versuchsaufforstungsprojekt nahe
San José de Las Matas begonnen worden, die
Plan-Sierra.
Los
Haitises,
welcher auf der Südküste der Samaná Bucht
(Bahía de San Lorenzo) zu finden ist, wurde
ein geschütztes Küstengebiet, von dem das
Land und der Meerblick der Mangrove
überflutet wurde, sind die vom Meer (mogotes)
aufgetauchten Höhlen und merkwürdige
Felsenanordnungen nicht gewöhnlich für die
Republik. In Los Haitises können Sie Cueva
Del Angel besuchen. Das sind Höhlen auf
denen viele Vögel leben und welche von
feuchten und tropischen Wald, sowie
Mangroven bewachsen sind.
Parque Nacional Del Este ist südlich
auf der Halbinsel von San Rafael Del Yuma
und schließt die Saona Insel mit ein. Es
besitzt entlegene Strände, Beispiele von
vorkolumbianischer Kunst in einem System
der Höhlen und ist der Lebensraum der
heutzutage knappen paloma coronita
(krähende oder weißköpfige Taube, Columba
leucocephala), des Rhinocerosleguan und von
verschiedenen Schildkrötenarten.
Der Isla Cabritos Nationalpark im
Lago Enriquillo ist im Gebiet der kleinste;
es ist eine einzigartige Umwelt, zwischen
vier und 40 Metern unterhalb des
Meeresspiegels. Seine ursprüngliche
Vegetation ist entweder von der
Holzansammlung oder von Ziegen und Vieh
zerstört worden, denn einst lies man diese
Tiere dort weiden. Jetzt bedecken in der
Sekundärvegetation 106 gekennzeichnete
Arten an unterschiedlichen Pflanzen und
einschließlich 10 Kaktusarten. Die Insel
hat außerdem eine weiträumige
Krokodilbesiedlung, eine endemische Art
eines Leguan, und andere Reptilien. Etwa 62
Vogelarten wurden identifiziert, davon sind
5 Wasser-,16 Ufer-,41 Land- und 45
einheimische Vögel. Unter den Vögeln, die
gesehen (oder gehört) werden können, sind
das kleine manuelito (Myiarchus stolidus)
und der große Kolibri (Anthracothorax
dominicus), das querebebé (Chordeiles
gundlachii), welches man besonders gut an
Dämmerungen hört, und das Cu-cú (Athene
cunicularia), welches in der Nacht und an
Dämmerungen singt und bei den man
beobachten kann, wie es ein Nest in den
Wüstensand bohrt. Demnächst soll die
Umgebung des Lago Enriquillo wieder
verstärkt aufgeforstet werden.
Im Nordwesten des Montecristi
Nationalpark, auf dem haitianischen
Rand, kann man Marine- und Landökosysteme,
die Küstenlagune de Saladillo, den
trockenen subtropischen Wald und das Cayos
Siete Hermanos sehen. Im Südwesten liegt
die Sierra de Bahoruco, ein
bewaldetes Hochland, das neben anderen
Pflanzen 52 Prozent Orchideen besitzt, aber
auch viele Arten exotischer Vögel. An
sowohl der südlichsten Spitze von Barahona
als auch im Südwesten ist der Jaragua
Nationalpark, welcher das Isla Beata mit
einschließt; davon gibt es hauptsächlich
auf dem Festland trockene Wälder. Auch bei
gekennzeichnete Nationalparks sind eine
Anzahl von panoramischen Straßen,
botanische und zoologische Gärten (wie die
in Santo Domingo, siehe unten), Aquarien
und entspannende Parks, sowohl historisch
interessante Stätten (La Vega Vieja und La
Isabela) zu besichtigen.
Das Reservat Científicas schließt Seen,
Waldstücke und Banco de la Plata
(Silberbänke) ein, vor denen jährlich
Buckelwale von der Arktis für die Geburt
ihrer Junge heranziehen. Reisen für
Touristen werden mit Hilfe der DNP
(Nationalparkverwaltung) organisiert, um
die Wale zu beobachten.
Weitere Nationalparks wurden neben dem
Lago Enriquillo gegründet; Bahía de
Calderas ist jetzt ein nationales
Denkmal um das Ökosystems in den Dünen von
Las Salinas zu schützen, die größten
Sanddünen in der Karibik; Bahía de
Luperón (Puerto Plata) und Cascada
del Limón (Samaná) sind auch nationale
Denkmäler; Laguna Rincón im Osten
ist jetzt ein Refugio der Natur; auch wurde
die Reserva Antropológica de Las Cuevas
De las Maravillas in Boca de Soco, 15
Kilometer entlang der Hauptstraße von San
Pedro de Macorís auf der Weg zum La Romana
erschaffen. Einige "vías panorámicas"
wurden entlang szenenreicher Wege und EL
Puerto – Guaigui geschaffen, Playa Andrés,
Boca Chica und Cayo Levantado wurden
eingestuft als Areas Nacionales de Recreo.
Das Reservat Antropológica de Las Cuevas de
Borbón wurde 1996 verlängert, um die EL
Pomier Höhlen bei
San Cristóbal vor Kalksteinabbau
zu schützen. Die Höhlen sind vom enormen
archäologischen Wert, mit über 4.000
Wandanstrichen und 5.000 Felsenzeichnungen.
Dei Nummer eins unter den Höhlen enthält
590 Piktogramme, damit wurde sie zur
überlegendsten Höhle gegenüber irgend einer
anderen Höhlebemalungsstätte in de Karibik.
Daneben bringen die Höhlen auch viele
Fledermäuse unter.
Das Jardín Botánico Nacional und Museo de
Historia Natural, Santo Domingo haben eine
volle Klassifikation der Flora der
Republik. Von Interesse sind die 67 Sorten
und 300 Arten der Orchidee die in diesen
Teil von Hispaniola gefunden wurden; es
gibt eine Anzahl von Gärten, die sich auf
deren Züchtung spezialisieren. Die
populärsten sind Oncidium henekenii,
Polyradicium lindenii und Leonchilus
labiatus. Das Jardín Botánico gibt jedes
Jahr eine Orchideenschau. Die nationale
Pflanze ist der Caoba (Mahagonibaum). Es
gibt eine breite Vielzahl der Palmen,
einige wachsen nur noch auf Hispaniola.
Die Dominikanische Republik wurde ein
populärer Bestimmungsort von Vögeln. Der
nationale Vogel ist der Cotica Papagei,
welche grün und sehr gesprächig ist er ist
ein populäres Haustier; Hier ist er jedoch
geschützt. Abgesehen von vielen anderen
Vögeln, und den bereits genannten, gibt es
hier Papageien, Kolibris, den Guaraguao
(Falkenart), den Barrancolí und den
Flautero.
Das Hutia, ein endemisches Nagetier,
welches ein sehr berühmtes Säugetier der
Insel darstellt, ist sehr gefährdet.
Ähnlich in Gefahr sind die Manatis, welche
bei Estero Hondo gesehen werden können.
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