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17.04.2009 - Europäische
Hilfe für die Dominikanische
Republik und Haiti |
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Die
Dominikanische Republik und Haiti
werden einen bilateralen Plan über
US$ 662 Millionen ausführen.
Santo Domingo -
Die Dominikanische Republik und
Haiti werden in den nächsten fünf
Jahren ein binationales Programm,
welche sich auf rund US$ 662.5
Millionen (€ 501 Millionen) beläuft
und von der Europäischen Union
finanziert wird, ausführen. Dies
gab am Mittwoch das dominikanische
Außenministerium bekannt.
Wie die Quelle hinzufügte, hat der
Plan wirtschaftliche, soziale und
die Infrastruktur, Bildung und
Kultur betreffende Komponenten.
In der Mitteilung wurde auch
gesagt, dass die Mitglieder der
dominikanischen Seite der
gemischten bilateralen Kommission
der beiden Grenzländer am Mittwoch
eine Sitzung hatten.
Die Sitzung wurde vom Außenminister
Carlos Morales Troncoso angeführt.
Bei der Sitzung wurden die
Fortschritte der verschiednen
Projekte, welche die Dominikanische
Republik mit Haiti in den Bereichen
Gesundheit, Bildung, Umweltschutz,
Landwirtschaft, Handel und bei der
Zusammenarbeit für die Entwicklung
der Migration und Sicherheit
ausführt, analysiert.
Ebenfalls wurde über das Volumen
der Hilfe, welche die
Dominikanische Republik im
vergangenen Jahr Haiti zukommen
lies, gesprochen. Alleine für
Dienstleistungen auf dem
Gesundheitssektor überstieg die
Hilfe im vergangenen Jahr US$ 14
Millionen.
Bild: Der dominikanische
Außenminister Carlos Morales
Troncoso.
Quelle:
Hoy übernommen von
domrep.ch |
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15.04.2009-Offizieller
Besuch der US-Aussenministerin |
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Hillary
Clinton kommt am Donnerstag zu
einem offiziellen Besuch – Sie wird
sich mit dem Präsidenten Leonel
Fernández treffen.
Santo Domingo -
Wie das US-Staatsdepartement auf
seiner Homepage veröffentlichte,
wird die US-Aussenministerin
Hillary Clinton am kommenden
Donnerstag die Dominikanische
Republik besuchen.
Gemäss offiziellen Angaben wird die
Funktionärin am
Donnerstagnachmittag aus Haiti
kommend dominikanischen Boden
betreten.
Im Land hat Clinton vor, sich mit
dem Präsidenten Leonel Fernández zu
treffen und, wie aus der Homepage
des US-Staatsdepartements zu
entnehmen ist, werden sie über die
Entwicklungszusammenarbeit und die
Anstrengungen zur Bekämpfung des
Drogenhandels sprechen.
Nachträglich teilte die
US-Botschaft im Land mittels eines
Kommuniqué mit, dass Hillary
Clinton mit Fernández “im
speziellen über das ”V. Cumbre de
las Américas” (V. Amerika-Gipfel)
reden wird“.
Bild: Die US-Aussenministerin
Hillary Clinton.
Quelle:
Diario Libre übernommen von
domrep.ch |
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15.04.2009 - Tourismuszahlen |
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Der
Tourismus ist noch weiter
rückläufig - Im März ist er um 6.7%
gefallen – Im ersten Trimester sind
gegenüber dem gleichen Zeitraum des
Vorjahres 5.2% weniger Besucher
gekommen.
Santo Domingo -
Die Situation des Tourismus, dem
wichtigsten Devisengenerator des
Landes, ist weiterhin schwierig.
Den achten Monat in Folge hat die
Zahl der Touristen, welche auf dem
Luftweg angekommen sind,
abgenommen.
Im März hat die Ankunft von
Touristen, zusammengesetzt aus
Ausländern und Dominikanern, welche
nicht im Land wohnen, gegenüber dem
gleichen Monat des Vorjahres um
6.7% abgenommen, was der
Weltwirtschaftskrise zugeschrieben
wird.
Wie die Zahlen belegen, kamen im
vergangenen Monat März 363'410
ausländische Besucher, welche nicht
im Land wohnen, ins Land, das ist
gegenüber dem gleichen Monat des
Vorjahres, als 389'075 ausländische
Besucher ins Land kamen, ein
Rückgang von 6.6%.
Auch ist ein Rückgang von 8.2% bei
der Ankunft von Dominikanern,
welche nicht im Land wohnen und
welche als Touristen geführt
werden, zu verzeichnen. Im März
2008 kamen 46'704 im Ausland
lebende Dominikaner ins Land, aber
im März dieses Jahres nur noch
42’860.
Die Summe der im Ausland lebenden
Dominikaner und der Ausländer,
welche nicht im Land wohnen, welche
im März einreisten, ereichte
406'270, das ist gegenüber dem
gleichen Monat des Vorjahres, als
435'779 solcher Touristen
einreisten, ein Rückgang von 6.7%.
Über das Trimester gesehen
Zwischen Januar und März dieses
Jahres kamen 1'175'812 Touristen
ins Land, das ist gegenüber dem
gleichen Zeitraum des Vorjahres,
als 1'240'930 Touristen eingereist
waren, ein Rückgang von 5.2%.
Bild: Die Mehrheit der Touristen,
welche die Dominikanische Republik
besucht, kommt aus den USA und
Kanada.
Quelle:
Listín Diario übernommen von
domrep.ch |
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13.04.2009 -
Ostervergnügen |
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Badende
belegen die Strände in der Nähe
der Hauptstadt.
Santo Domingo -
Der Strom von Personen zu
den Badeorten in der Nähe der
Hauptstadt hat am Samstag
gegenüber den ersten Tagen der
Osterferien, als die Strände
praktisch leer waren, bedeutend
zugenommen.
Die hohen Temperaturen in den
ersten Stunden des Samstag
haben viele Personen, welche
nicht vorhatten die Stadt zu
verlassen, dazu bewegt an die
Strände von Boca Chica, Juan
Dolio, La Represa, Nizao,
Palenque und Acapulco zu
fahren.
Es war offenkundig wie der
Fahrzeugverkehr auf den
Autobahnen, sowohl am Morgen
wie auch am Nachmittag,
zugenommen hatte. Auch die
Badeorte waren am Samstag von
Personen überfüllt und deshalb
auch eine Erleichterung für die
Strandverkäufer, welche zwei
Tage über die geringe
Kundschaft gejammert hatten.
Bild: So sah es am Samstag am
Strand von Boca Chica aus.
Quelle:
El Nacional übernommen von
domrep.ch |
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30.01.2009
- Neues
Cruiseterminal
in Santo Domingo |
In der Hauptstadt der
Dominikanischen Republik ist ein neues
Kreuzfahrtterminal eröffnet worden.
An der rund 55 Millionen US-Dollar teuren
Anlage können maximal drei Schiffe
gleichzeitig abgefertigt werden. Insgesamt
bietet die Anlage Platz für bis zu 3.800
Passagiere. Ein weiteres Terminal soll in
etwa fünf Jahren folgen.
VORSICHT VOR STICHVERLETZUNGEN DURCH
GIFTIGE FISCHE
Skorpionfisch
bei Puerto Plata gesichtet
-- Puerto
Plata, 22. Oktober 2008 --
(up/red)
Badeurlaubern bei
Puerto Plata droht Gefahr durch einen
Giftfisch. Mee-resbiologen des Zentrums
für Ozeanische Untersuchungen (Investiación
de Biología Marina) haben vor der Küste
der Hafenstadt den hochgiftigen
rot-weißen Skorpionfisch gesichtet. Der
Fisch kommt normalerweise nicht in
diesen Gewässern vor und ist laut
Meeresbiologen wahrschein-lich aus
einem Aquarium in Florida entwischt.
Gefahr droht vor allem Schwimmern und
Schnorchlern, die durch Unachtsamkeit
oder Unwissen von den giftigen
Rückenstacheln eines Skorpionfisches
attackiert werden können. Dummerweise
sind diese Fischarten kaum sichtbar, da
sie am Meeresgrund kaum von der
Umgebung zu unterscheiden sind. Ein
Stich bereitet heftige Schmerzen, die
mehrere Tage anhalten können.

VIDEOÜBERWACHUNG AUF ÖFFENTLICHEN
PLÄTZEN
Polizei
installiert Videokameras in der Zona
Colonial
-- Santo
Domingo, 21. Oktober 2008 --
Mehrere
Überwachungskameras an verschiedenen
Punkten der Kolonial-zone Santo
Domingos sollen Besuchern des
historischen Viertels mehr Sicherheit
garantieren. Die elektronischen Systeme
wurden von der Poli-cia Nacional im
Rahmen eines Pilotprojekts für
Stadtsicherheit installiert.

BUS STÜRZT IN BRÜCKENABHANG - KLEINKIND
STIRBT, VIELE VERLETZTE
Schweres
Busunglück
bei Puerto Plata
-- Altamira,
20. Oktober 2008 --
Bei einem Zusammenstoß zwischen einem
Bus und einem Jeep ist es nahe der
Ortschaft Altamira zu einem schweren
Busunglück gekommen. Der Unfall
ereignete sich auf der Brücke über den
Fluss "La China". Laut Augenzeugen
verlor der Fahrer des Busses durch den
Aufprall eines Jeeps die Kontrolle über
sein Fahr-zeug und stürzte nach einem
Zig-Zack-Manöver in den Brückenabhang.
Bei dem Absturz wurde ein Klein-kind
getötet, 59 Fahrgäste schwer verletzt.
Die meisten Passagiere kamen von einem
Strandausflug aus Richtung Playa
Cofresi.

TEXTILINDUSTRIE NIMMT EUROPÄISCHEN
MODEMARKT INS VISIR
Zonas Francas
wollen verstärkt auf Bekleidungsmode
setzen
-- Santo
Domingo, 20. Oktober 2008 --
Die derzeit bedeckte
Absatzstimmung am Weltmarkt für
Halbwaren und Vorerzeugnisse schlägt
nach Einschätzung des "Centro de
Exportación e Inversión" auch auf die
dominikanischen "Zonas Francas"
(zollfreie Fertigungszonen) durch. Um
die Abhängigkeit vom schwächelnden
US-Markt zu kompensieren und einen
möglichen Jobabbau zu vermeiden, wolle
man künftig verstärkt auf
Enderzeugnisse im Segment
Bekleidungs-mode setzen, die sich auch
nach Europa exportieren lassen.

BIOMETRISCHE DATENERFASSUNG DER
BEVÖLKERUNG
JCE baut
biometrische Cédula-Datenbank auf
-- Santo
Domingo, 19. Oktober 2008 --
Die "Centros de
Cedulación" der JCE haben mehr als 6,1
Millionen Dominikaner sowie Ausländer,
die im Besitz einer Cédula sind, zu
einer elektronischen Erfassung ihrer
Fingerabdrücke und Unterschriften
aufge-rufen. Landesweit werden bis zum
30. September 2009 über 287 lokale und
mobile Erfassungszentren, sog. "Centros
de Captura" gleichzeitig digitalisierte
Passfotos in eine biometrische
Datenbank eingepflegt.

BMW USA HOLT JUNIORFAHRER AUS SANTO
DOMINGO INS TEAM
BMW
Junior-Motorsport holt dominikanischen
Fahrer ins Team
-- Santo
Domingo, 18. Oktober 2008 --
Die "Formel BMW" gilt als ideale
Plattform für junge Talente aus dem
Kartsport, sich für den Ein-stieg in
eine professionelle internationale
Formel-karriere zu profilieren.
Erstmals wurde jetzt mit dem
14-jährigen Daniel Vela aus Santo
Domingo ein dominikanischer
Nachwuchsfahrer in das BMW
Junior-Pilotprogramm für 2009
aufgenommen. Vela profilierte sich als
Gewinner der "Florida Winter Tour" und
gilt derzeit als eines der größten
Renn-fahrertalente in ganz
Lateinamerika.

DOMREP-KONSULATE ERTEILEN TÄGLICH
HUNDERTE AUSREISEVISAS
Dominikaner in
den USA flüchten vor US-Krise
-- New York
/ Santo Domingo, 17. Oktober 2008 --
Die schwere
ökonomische Krise in den USA treibt
viele Dominikaner wieder zurück in ihre
Heimat. Die tristen
Konjunkturerwartungen lassen den
schlecht bis gar nicht ausgebildeten
Dominikanern kaum Perspek-tiven.
Tausende sind inzwischen arbeitslos
geworden. In New York, wo die größte
dominikanische Gemeinschaft der USA
besteht, mussten selbst jene, die seit
über zwanzig Jahren in Manhattan, Bronx
und Queens Geschäfte betrieben, diese
schließen, weil sie ihre Unkosten nicht
mehr decken konnten. Andere schicken
Angehörige nach Hause. Besonders hart
trifft es die sich im Land illegal
Aufhaltenden. Perspekti-ve: "No hay
nada!" Die dominikanischen Konsulate
erteilen indes täglich hunderte "Cartas
de Ruta", Einwegvisas, um die Ausreise
zu erleichtern, Tendenz steigend...

MILLIONENLOCH IM DOMINIKANISCHEN
REGIERUNGSHAUSHALT
Steuereinnahmen
des Staates knicken weg
-- Santo
Domingo, 16. Oktober 2008 --
Zum ersten Mal seit
Jahren muss die dominikanische
Regierung erheb-liche Einbußen bei
ihren projektierten Steuereinnahmen
verbuchen. Nach Angaben des
Finanzministeriums liegen die Zuflüsse
aus Steuern und Zollabgaben (DGII und
DGA) um 9,8 Prozent hinter den
Erwartungen. "Im dominikanischen
Haushalt klaffe ein Riesenfinanzloch,
das u.a. durch die Schließung der
Falconbrige-Mine (wir berichteten)
verursacht wurde", heißt es.
Unterdessen verwies Minister Vicente
Bengoa auf die von den Unternehmern
geforderte und von der Regierung
umgesetze Reduzierung der öffentlichen
Ausgaben, welche sich jetzt als
"Konjunkturbremse" aus-wiese und ein
weiteres zu den Steuerausfällen
beitrage...

REGIERUNG VERSCHWEIGT GRÜNDE ÜBER
RAUSSCHMISS EINES PILOTEN
Leonels
persönlicher Helikopter-pilot ein
Drogenkurier?
-- Santo
DOmingo, 16. Oktober 2008 --
Als persönlicher Helikopterpilot von
Präsident Leonel Fernández genoss
Harold Manzano García beste
Ver-bindungen, über Starts und
Landun-gen musste der im Rang eines "Coronels"
fliegende Pilot kaum Rechenschaft
abgeben. Radarauf-zeichnungen der
Antidrogenbehörde DNCD legen ihm jetzt
einen nicht-authorisierten Flug
zwischen Bara-hona und La Romana zur
Last, der in konkretem Verdacht zu
Drogen-transporten steht.
Regierungssprecher Rafael Núñez gab
seine Suspen-dierung ohne Begründung
bekannt...

EU RÄUMT DOMINIKANERN GÜNSTIGE
IMPORTBEDINGUNGEN EIN
DomRep schließt
Handels-abkommen mit Europa
-- Barbados
/ Santo Domingo, 15. Oktober 2008 --
Das dominikanische
Außenministerium hat heute ein
bilaterales Handels-abkommen mit der
Europäischen Union unterzeichnet. Das
sog. "Econo-mic Partnership Agreement"
öffnet der dominikanischen Wirtschaft
einen erleichterten Marktzugang ohne
Handelsbarrieren zu den
Mitgliedsländern der EU. Die
Partnerschaft stellt die DomRep
allerdings abseits der EU-
Verhandlungen mit der
Karibik-Gemeinschaft "CARICOM" und
damit vor eine große Aufgabe: Bisherige
Erfahrungen, etwa mit dem "DR-CAFTA"-Abkommen
haben gezeigt, dass Marktzugang allein
noch keine ausreich-enden
Entwicklungsimpulse für die heimische
Wirtschaft mit sich bringen muss.
Andere Faktoren wie der Aufbau von
Produktions- und Handels-kapazitäten
sowie wirtschaftspolitische Reformen im
Bereich der Wett-bewerbspolitik, der
Investitionssicherheit und der
Transparenz im öffent-lichen Handeln
sind wichtige Voraussetzungen für das
Gelingen. Das Vertragswerk muss, um
gültig zu werden, noch durch den
Nationalkon-gress ratifiziert und von
Präsident Leonel unterzeichnet werden.

15. TROPENSTURM DER SAISON NIMMT ANLAUF
AUF DIE KARIBIK
Hurrikan „Omar“
bedroht karibische See
-- Puerto
Plata, 15. Oktober 2008 --
In der Karibik hat
sich erneut ein Hurrikan gebildet. Mit
Windgeschwindig-keiten von rund 120
Stundenkilometern bewegt sich "Omar"
derzeit mit einem Abstand von rund 500
Kilometern zur dominikanischen Südküste
auf das karibische Meer zu. Für die
Küstenabschnitte von der Isla Saona bis
zum Cabo Engaño wurden vom
dominikanischen Wetterdienst erste
Unwetterwarnungen ausgegeben.

VERKEHRSERZIEHUNG - ELTERN MEIST
SCHLECHTE VORBILDER
AMET erteilt
Verkehrs-unterricht für Schulkinder
-- Santo
DOmingo, 14. Oktober 2008 --
Mit einem Pilotprojekt an zwölf
Grundschulen im Großraum Santo Domingo
will die Verkehrspolizei AMET
eintausend Schulkindern auf die Regeln
des Straßenverkehrs vorbereiten.
Besonders die Schulweg-sicherheit sei
ein wichtiger Punkt, so die AMET,
deshalb richte sich der Unterricht
insbesondere auf das Kennen- und
Beachtenlernen von Verkehrsschildern
und Ampeln, mahnte aber auch: Wichtig
sei für Eltern, dass sie sich als
Vorbilder verstünden.

LANDWIRTSCHAFTSMINISTERIUM VERTEILT
GEMÜSESAATGUT
Gratis
Gemüse-Saatgut
-- Santo
Domingo, 13. Oktober 2008 --
Das
Landwirtschaftsministerium stellt
interessierten Gemüseanbauern mehr als
4.000 Pfund an Saatgut kostenlos zur
Verfügung. Vorrätig seien Gemüsesamen
für Salat, Rettich, Paprika, Molondrón,
Auberginen, Tomaten, Möhren, Spinat
sowie weiterer Sorten auf Anfrage. Mit
der Hilfs-leistung soll eine
ausreichende Versorgung mit Gemüse zu
Weihnachten sichergestellt werden.
Infos über Abgabestellen des Saatguts
direkt beim Ministerium "Secretaría de
Estado de Agricultura" unter
809-547-3888.

TAUSENDE DOMINIKANER OHNE STROM WEIL
REGIERUNG NICHT ZAHLT
Stromkrise -
Tausende ohne Strom weil Regierung
nicht zahlt
-- Santo
Domingo, 12. Oktober 2008 --
Hunderttausende
Dominikaner sind in den vergangenen
Tagen erneut ohne Strom geblieben,
nicht selten lagen Ortschaften über
Nacht völlig im Dunkeln. Der Grund:
Zahlungsrückstände der Regierung an die
Strom-erzeuger. Der Kraftwerkbetreiber
EgeHaina fasst es in drastische Worte:
"Das 125 Megawatt-Kraftwerk ITABO II
ist bereits seit 36 Stunden vom Netz -
wenn kein Brennstoff kommt, bedeutet
das keine Stromerzeug-ung!" Zwischen
100 Millionen und einer Viertel
Milliarde Pesos steht die Regierung in
der Kreide, so die Energiegesellschaft
CDEEE, es gebe aber eine Garantiezusage
zum Abtragen der Schulden. Bis dahin
könnte allerdings die Elektrizität für
hunderttausende Menschen noch tagelang
unterbrochen bleiben...

AKZEPTABLE UNTERKÜNFTE FÜR EINFACHE
VERHÄLTNISSE
„PetroCasas“ -
Fertighäuser aus Venezuela für
Hochwasseropfer
-- Bonao,
11. Oktober 2008 --
Venezuela plant eigenen Angaben nach
die Produktion von einfachen
Fertighäusern in der Region Bonao.
Allein im Umland der Stadt würden
infolge der Überschwemmungen durch die
zurückliegenden Hurrikane mehr als
3.000 Unterkünfte fehlen, so eine
venezuelanische Kommision, die derzeit
ein Urbanisierungsprojekt mit
einhundert Häusern gleicher Bau-art
abnimmt, welches seitens Venezuelas als
Regierungsgeschenk für mittellose,
evakuierte Familien bereitgestellt
wurde. Als Fertigungsstätte für die "PetroCasas"
ist die alte Zona Franca von Bonao im
Gespräch.

VERKEHRSSÜNDERN DROHEN DEUTLICH HÖHERE
BUSSGELDER
Höhere Bußgelder
im Straßenverkehr
-- Santo
Domingo, 10. Oktober 2008 --
Der neue
dominikanische Bußgeldkatalog sieht für
Autofahrer ab sofort deutlich höhere
Bußgelder vor. Die Verkehrspolizei AMET
ahndet bei Kontrollen künftig verstärkt
fehlende Papiere oder
Fahrzeug-Plaketten. Selbst kleinere
Ordnungswidrigkeiten wie falsches
Abbiegen, verbotenes Wenden,
Nichtbeachten von Stop-Schildern,
Fahren ohne Führerschein, das Fehlen
der aktuellen Marbete, des
Versicherungsscheines oder der
Matrikula des Fahrzeugs werden mit
Strafen von mindestens 1.000 RD$ (ca.
20 Euro) geahndet. Niedergelegt sind
die Bußgelder im Gesetz 241 über den "Tránsito
Terrestre y Vehículos de Motor".
Achtung: Wer nicht bar zahlen kann,
muss damit rechnen, dass sein Fahrzeug
konfisziert wird und solange in
Verwahrung bleibt, bis die Geldstrafe
bezahlt ist!

UNGLAUBLICHE POLIZEIWILLKÜR -
RESIDENTEN BITTEN LEONEL UM HILFE
Residenten-Paar
durch Polizei verhaftet, geschlagen,
erpresst
-- Santo
Domingo, 8. Oktober 2008 --
Ein Residentenpaar aus Santo Do-mingo
wurde Opfer brutaler Polizei-willkür.
Der Grund: Sie stritten sich mit einem
Unbekannten, der versucht hatte, die
Einfahrt zu Ihrem Haus zu schließen.
Offenbar waren die beiden an den
Falschen geraten - was folgte war eine
Verhaftung durch Zivilagen-ten und eine
Überführung ins Polizei-präsidium. Bei
einem "Intensiv-Ver-hör" durch einen
ranghohen Oberst der Sektion Interpol
bangten beide nach eigenen Angaben um
ihr Leben. Der Frau wurde mit der
sofortigen Abschiebung gedroht und
gezwungen, ohne Pass und Telefon das
Büro zu verlassen. Diesen Moment nutzte
der Polizeioberst, um ihren Mann zu
offerieren, dass er - ebenfalls ohne
Pass - den Polizeipalast verlassen
könne, um bei der nächsten Bank 30.000
US-Dollar abzuheben. Sollte er ohne
Geld zurückkommen, könne man ihn zum
"Flüchtigen" erklären und gegebenfalls
sogar töten. Aus Angst und Ohnmacht vor
diesen Machen-schaften wandten sich die
Residenten an die Zeitung "Hoy" um
öffentlich bei Präsident Leonel und der
Staatsanwaltschaft um Hilfe zu
bitten...

EXPERTEN WARNEN VOR STAUDAMMBRUCH
Droht dem
Staudamm „Presa Sabana Yegua“ der
Kollaps?
-- San Juan
/ Sabana Yegua, 7. Oktober 2008 --
Der Staudamm "Presa
Sabana Yegua" gilt als das derzeit
gefährlichste Bauwerk des Landes. "Die
76 Meter hohe Staumauer droht aufgrund
erheblicher Mängel an der Bausubstanz
zu brechen, befürchtet der Direktor des
Nationalen Instituts für hydraulische
Einrichtungen (INDRHI), Ing. Héctor
Rodríguez Pimentel. Die Folge wäre eine
meterhohe Flutwelle mit Überflutungen
bis nach Barahona. Zigtausende
flussabwärts des "Rió Yaque del Sur"
würden in ein Katastrophe gestützt.
Bereits im Jahre 2001 hatte die
Entwicklungsbank BID auf erste Mängel
am Zustand der Staumauer aufmerksam
gemacht - passiert sei jedoch gar
nichts. Die Sanierungskosten von
geschätzten 50 Millionen US-Dollar
waren der Regierung offenbar zu hoch,
um die bautechnischen Mängel zu
beheben. Zwischenzeitlich haben die
zurückliegenden Hurrikane weiter an der
1979 zur Stromgewinnung aus Wasserkraft
fertiggestellten Talsperre gezehrt...

BILDUNGSETAT SOLL ZUM VOLKSBEGEHREN
WERDEN
Lehrer sammeln
Unterschriften für mehr
Bildungsausgaben
-- Santo
Domingo, 6. Oktober 2008 --
Der dominikanische Lehrerverband ADP
will über eine Unterschriften-sammlung
politischen Druck für eine Ausweitung
des Bildungsetats auf-bauen. Dutzende
von Lehrern infor-mieren seit dem
Wochenende in der Santo Domingoer
Fußgängerzone "El Conde" Passanten über
die Bil- dungsmisere im Land. "Bildung
darf kein Luxusgut sein, wenn das Land
den globalen Anschluss erhalten will.
Derzeit fließen prozentual sogar
weniger Mittel in das Bildungssystem
als noch vor vierzig Jahren", bemängeln
die Lehrer. Nach Angaben der ADP wolle
man mehr als eine Millionen
Unterschriften sammeln, um die Aktion
als Volksbegehren für mehr
Investitionen in Schule und Bildung in
den Kongress zu bringen.

HANDELSABKOMMEN DR-CAFTA SOLL DOLLAR
INS LAND BRINGEN
Leonel wirbt in
den USA für mehr Investitionen im Land
-- Miami
(USA) / Santo Domingo, 6. Oktober 2008
--
Präsident Leonel
Fernández hat bei einem
Wirtschaftstreffen von rund 600
Industrieführern im US-amerikanischen
Florida für Investitionen in der
Dominikanischen Republik geworben. Das
DR-CAFTA-Abkommen böte beste
Gelegenheiten dazu, hätte bislang aber
wenig sichtbare positive Effekte auf
den regionalen Handel gezeigt, so
Leonel.

DOMINIKANER ENTDECKEN HANDEL MIT
VERWERTBAREM MÜLL
Schrotthandel
blüht
-- Puerto
Plata, 5. Oktober 2008 --
In wirtschaftlich schlechten Zeiten
blüht in vielen dominikanischen
Ort-schaften der Handel mit
recyclebarem Haushaltsschrott auf.
Immer häufiger sind mobile
Schrotthändler auf der Suche nach
Verwertbarem zu sehen. Selbst in den
Touristengebieten tauchen die "Chatarreros"
auf, um aus ihren Fahrzeugen mit
Megaphonen lautstark "Schrottofferten"
abzugeben.

ZUCKEREXPORTE ZUM ZOLLSATZ NULL NACH
EUROPA
DomRep will
Zuckerexporte nach Europa ausbauen
-- Puerto
Plata, 4. Oktober 2008 --
Die dominikanische
Zuckerindustrie will künftig verstärkt
einen Sonder-passus der
EU-Zuckermarktordnung mit den
AKP-Staaten nutzen, um quoten- und
zollfrei Rohrzucker in die Europäische
Union einzuführen. Die Vereinbarungen
bietet der DomRep enorme
Handelsvorteile, da die regulären
EU-Importzölle von bis zu über 300% für
Billigzucker aus dem freien Weltmarkt
zum Schutz der europäischen
Zuckerrübenanbauer nicht zum Tragen
kommen. Eine erste Lieferung von 12.048
Tonnen ging bereits nach Frankreich.
Für November ist der Versand von
weiteren 20.373 Tonnen an Rohrzucker
vorgesehen.

NACHGEBENDE PREISNOTIERUNGEN AN DEN
ZAPFSÄULEN
Leicht gesunkene
Preise für Benzin und Diesel
-- Puerto
Plata, 4. Oktober 2008 --
Die Preise für
Benzin und Diesel sind zum Wochenende
auf den tiefsten Stand nach den Wahlen
vom Mai gefallen. Grund sei eine
Entspannung am Ölmarkt, so das für die
Preisfestlegung zuständige
Handelsministe-rium. Für deutlich
weniger Geld kann vor allem Super
(191,00 RD$) und Normalbenzin (178,00
RD$) getankt werden. Der Preis für
Diesel (Gasoil) ist gleichzeitig um 1,3
Pesos auf 158,60 RD$ gefallen.

ERFURTER LUIS HESS LEBT SEIT 70 JAHREN
IN DER DOMREP
Sosúa-Gründer
Luis Hess feiert 100. Geburtstag
-- Sosúa, 3.
Oktober 2008 --
"Es gibt kein Übel, das nicht etwas
Gutes mit sich bringt!" Sosúa-Gründer
"Don Luis Hess" sinniert zu seinem 100.
Geburtstag über sein Schicksal, dass
ihn 1939 als einen der ersten Deutschen
auf der Flucht vor den Nazis in die
DomRep verschlug. Von einem Diktator in
die Hände eines anderen. Als Hess am
25.06.1939 im Hafen von Puerto Plata an
Land ging, regierte in Santo Domingo
Diktator Rafa-el Trujillo, der den
deutschen Juden - in der Absicht sein
eigenes Volk "aufzuhellen" - Exil
angeboten hatte. Puerto Plata war
jedoch ein Kulturschock für mich",
erinnert sich der heute 100-jährige,
"...ich war mir sicher, dort nicht
leben zu können. Die Kirche trug ein
Wellblechdach, so etwas kannte ich nur
von Pissoirs in Paris - aber es war
meine einzigste Chance, dem damaligen
Hitler-Deutschland zu entfliehen."
Zusammen mit ein paar Dutzend Deutschen
gründete er 1940 mit Geld und Hilfe
jüdischer Experten aus New York eine
Siedlungsgesellschaft, aus der das
heutige Sosúa hervorging. Der Anfang
war schwierig: Es gab nicht einmal
Ansätze einer entwickelten Kultur - was
folgte, waren Jahre harter
Aufbauarbeit, um aus dem grünen
Brachland eine Kolonie aufzubauen. Aber
die "Vertreibung ins Paradies" hatte
auch ihre Sonnenseiten. 1941 heiratete
er eine dominikanische
Schönheitskönigin. "Sie war das Glück
meines Lebens", so Hess. Ge-meinsam
bauten sie als Lehrkräfte die Schule "Cristobal
Colón" auf, an der Hess 34 Jahre lang
als Direktor tätig war. Heute ist "Don
Luis" eine Institution in Sosúa. Kaum
ein Einheimischer, der ihn nicht kennt
und vor seinem Haus in der Pedro
Clisante mit einem freundlichen "Hola"
grüßt. Dass er jetzt 100 geworden ist,
ist ihm kaum anzumerken. "In
Deutsch-land wäre ich niemals so alt
geworden“, ist sich der Senior
sicher...

TOURISMUS-MINISTERIUM SETZT
QUALITÄTSCHECK FÜR HOTELS UM
Dominikanische
Hotels werden neu klassifiziert
-- Santo
Domingo, 1. Oktober 2008 --
Das im Frühjahr 2007
beschlossene Programm zur
Klassifizierung der dominikanischen
Hotellerie nach Sternen (wir
berichteten) wird endlich umgesetzt.
Wie das dominikanische Tourismusbüro
mitteilt, erfolgt die
Bewertungsgrundlage nach Facilities und
Dienstleistungsportfolio der jeweiligen
Hotelanlage. In der ersten Phase wurden
insgesamt 54 Hotels in den
Destinationen Santo Domingo, Santiago,
Puerto Plata, Sosúa, Las Terranas,
Samaná und Rio San Ruan klassifiziert.
Die nationale Klassifizierungsbehörde
ist im Einverständnis mit der privaten
Wirtschaft eingerichtet worden und
handelt im Interesse sowohl der
Hotelbetreiber als auch der Gäste und
der nationalen Wirtschaft.

INPOSDOM WILL INTERNATIONALE STANDARDS
ERREICHEN
Santo Domingos
Briefträger bekommen Mopeds
-- Santo
Domingo, 30. September 2008 --
Das dominikanische Postunter-nehmen
INPOSDOM erweitert in der Hauptstadt
ihren Zustellservice durch mobile
Briefträger. 150 Dienstmopeds wurden
bereitgestellt, um den inner-städischen
Briefverkehr zu beschleu-nigen. Laut
Postchef Guzmán will die INPOSDOM bis
2012 einen landes- weit zuverlässigen
Zustellservice nach internationalem
Standard erreichen.

GERICHT: NATURSCHUTZ WICHTIGER ALS
TOURISMUS-BOOM
„Bahia de las
Aguilas“ bleibt unter Naturschutz
--
Pedernales, 29. September 2008 --
Eine der
wundervollsten Naturschönheiten des
Landes, die Küste der "Bahia de las
Aguilas", bleibt vorerst vor den
Eingriffen von Touristikern verschont.
Dem rund zehn Kilometer langen, von
smaragdgrünem bis dunkelblauem Wasser
umgebenen Strand an der Südwestküste,
wurde durch das höchste dominikanische
Gericht weiterhin der Status eines
Naturschutzgebietes zugesprochen.
Millionenschwere Investoren hatten
versucht, in dem Areal eine Lizenz für
vier Hotelkomplexe zu bekommen.

DEALER SENDETEN DROGEN PER BRIEFPOST
Wohnresidenz
„Casa Linda“
im Visier der Drogenfahndung
-- Sosúa,
28. September 2008 --
Die bekannte
Wohnanlage “Casa
Linda”, unweit der Stadt
Sosúa gelegen, ist in das Visier der
dominikanischen Anti-Drogenbehörde "Dirección
Na- cional de Control de Drogas (DNCD)"
geraten. Ein Netzwerk von
Drogen-schmuggeln aus Österreich und
Ungarn soll dort mit Hilfe spezieller
La-borgeräte Postkarten mit Heroin und
Kokain präpariert und anschließend über
die internationale Briefpost der
INPOSDOM in das österreichische Wien
versandt haben. Pro Karte wurden etwa
40 Gramm "exportiert"...

FALSCHE TAINO-PETROGLYPHEN ALS
URLAUBSSOVENIER
Vorsicht vor
unechten Taino-Souvenirs
-- Sosúa,
27. September 2008 --
Urlauber aufgepasst: Seit geraumen
versucht ein angeblich aus den Ber-gen
von La Vega kommender Eremit im Raum
Sosúa/Cabarete uralte Taino-Relikte zu
veräußern. Die meist steinernen "Funde"
mit eingeritzten bildlichen
Darstellungen gelten als Nachahmungen
der präkolumbiani- schen Indianerkultur
aus der Zeit von 600 bis 1500 nach
Christus. Touris-ten werden die
Petroglyphen-Souvenirs als echte "Maya"-Antiquitäten
zu Preisen zwischen 500 und 2.000 Pesos
angeboten. Unsere Redaktion rät: nicht
auf die vermeintlichen Schnäppchen
reinfallen...
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Weitere Informationen zu angebotenen Reisen
finden Sie bei:
www.condo-parque.ch.vu
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