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   N E W S aus der Dominikanischen Republik

 
17.04.2009 - Europäische Hilfe für die Dominikanische Republik und Haiti  
Die Dominikanische Republik und Haiti werden einen bilateralen Plan über US$ 662 Millionen ausführen.
Santo Domingo  - Die Dominikanische Republik und Haiti werden in den nächsten fünf Jahren ein binationales Programm, welche sich auf rund US$ 662.5 Millionen (€ 501 Millionen) beläuft und von der Europäischen Union finanziert wird, ausführen. Dies gab am Mittwoch das dominikanische Außenministerium bekannt.

Wie die Quelle hinzufügte, hat der Plan wirtschaftliche, soziale und die Infrastruktur, Bildung und Kultur betreffende Komponenten.
In der Mitteilung wurde auch gesagt, dass die Mitglieder der dominikanischen Seite der gemischten bilateralen Kommission der beiden Grenzländer am Mittwoch eine Sitzung hatten.

Die Sitzung wurde vom Außenminister Carlos Morales Troncoso angeführt. Bei der Sitzung wurden die Fortschritte der verschiednen Projekte, welche die Dominikanische Republik mit Haiti in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Umweltschutz, Landwirtschaft, Handel und bei der Zusammenarbeit für die Entwicklung der Migration und Sicherheit ausführt, analysiert.

Ebenfalls wurde über das Volumen der Hilfe, welche die Dominikanische Republik im vergangenen Jahr Haiti zukommen lies, gesprochen. Alleine für Dienstleistungen auf dem Gesundheitssektor überstieg die Hilfe im vergangenen Jahr US$ 14 Millionen.

Bild: Der dominikanische Außenminister Carlos Morales Troncoso.
Quelle: Hoy übernommen von domrep.ch
 
15.04.2009-Offizieller Besuch der US-Aussenministerin
Hillary Clinton kommt am Donnerstag zu einem offiziellen Besuch – Sie wird sich mit dem Präsidenten Leonel Fernández treffen.
Santo Domingo  - Wie das US-Staatsdepartement auf seiner Homepage veröffentlichte, wird die US-Aussenministerin Hillary Clinton am kommenden Donnerstag die Dominikanische Republik besuchen.

Gemäss offiziellen Angaben wird die Funktionärin am Donnerstagnachmittag aus Haiti kommend dominikanischen Boden betreten.

Im Land hat Clinton vor, sich mit dem Präsidenten Leonel Fernández zu treffen und, wie aus der Homepage des US-Staatsdepartements zu entnehmen ist, werden sie über die Entwicklungszusammenarbeit und die Anstrengungen zur Bekämpfung des Drogenhandels sprechen.

Nachträglich teilte die US-Botschaft im Land mittels eines Kommuniqué mit, dass Hillary Clinton mit Fernández “im speziellen über das ”V. Cumbre de las Américas” (V. Amerika-Gipfel) reden wird“.

Bild: Die US-Aussenministerin Hillary Clinton.
Quelle: Diario Libre übernommen von domrep.ch
 
 
15.04.2009 - Tourismuszahlen  
Der Tourismus ist noch weiter rückläufig - Im März ist er um 6.7% gefallen – Im ersten Trimester sind gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres 5.2% weniger Besucher gekommen.
Santo Domingo  - Die Situation des Tourismus, dem wichtigsten Devisengenerator des Landes, ist weiterhin schwierig. Den achten Monat in Folge hat die Zahl der Touristen, welche auf dem Luftweg angekommen sind, abgenommen.

Im März hat die Ankunft von Touristen, zusammengesetzt aus Ausländern und Dominikanern, welche nicht im Land wohnen, gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres um 6.7% abgenommen, was der Weltwirtschaftskrise zugeschrieben wird.

Wie die Zahlen belegen, kamen im vergangenen Monat März 363'410 ausländische Besucher, welche nicht im Land wohnen, ins Land, das ist gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres, als 389'075 ausländische Besucher ins Land kamen, ein Rückgang von 6.6%.

Auch ist ein Rückgang von 8.2% bei der Ankunft von Dominikanern, welche nicht im Land wohnen und welche als Touristen geführt werden, zu verzeichnen. Im März 2008 kamen 46'704 im Ausland lebende Dominikaner ins Land, aber im März dieses Jahres nur noch 42’860.

Die Summe der im Ausland lebenden Dominikaner und der Ausländer, welche nicht im Land wohnen, welche im März einreisten, ereichte 406'270, das ist gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres, als 435'779 solcher Touristen einreisten, ein Rückgang von 6.7%.

Über das Trimester gesehen
Zwischen Januar und März dieses Jahres kamen 1'175'812 Touristen ins Land, das ist gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres, als 1'240'930 Touristen eingereist waren, ein Rückgang von 5.2%.

Bild: Die Mehrheit der Touristen, welche die Dominikanische Republik besucht, kommt aus den USA und Kanada.
Quelle: Listín Diario übernommen von domrep.ch
13.04.2009 - Ostervergnügen  
Badende belegen die Strände in der Nähe der Hauptstadt.
Santo Domingo  - Der Strom von Personen zu den Badeorten in der Nähe der Hauptstadt hat am Samstag gegenüber den ersten Tagen der Osterferien, als die Strände praktisch leer waren, bedeutend zugenommen.

Die hohen Temperaturen in den ersten Stunden des Samstag haben viele Personen, welche nicht vorhatten die Stadt zu verlassen, dazu bewegt an die Strände von Boca Chica, Juan Dolio, La Represa, Nizao, Palenque und Acapulco zu fahren.

Es war offenkundig wie der Fahrzeugverkehr auf den Autobahnen, sowohl am Morgen wie auch am Nachmittag, zugenommen hatte. Auch die Badeorte waren am Samstag von Personen überfüllt und deshalb auch eine Erleichterung für die Strandverkäufer, welche zwei Tage über die geringe Kundschaft gejammert hatten.

Bild: So sah es am Samstag am Strand von Boca Chica aus.
Quelle: El Nacional  übernommen von domrep.ch

 

30.01.2009 - Neues Cruiseterminal in Santo Domingo

In der Hauptstadt der Dominikanischen Republik ist ein neues Kreuzfahrtterminal eröffnet worden. An der rund 55 Millionen US-Dollar teuren Anlage können maximal drei Schiffe gleichzeitig abgefertigt werden. Insgesamt bietet die Anlage Platz für bis zu 3.800 Passagiere. Ein weiteres Terminal soll in etwa fünf Jahren folgen.

VORSICHT VOR STICHVERLETZUNGEN DURCH GIFTIGE FISCHE
Skorpionfisch bei Puerto Plata gesichtet
-- Puerto Plata, 22. Oktober 2008 -- (up/red)
Badeurlaubern bei Puerto Plata droht Gefahr durch einen Giftfisch. Mee-resbiologen des Zentrums für Ozeanische Untersuchungen (Investiación de Biología Marina) haben vor der Küste der Hafenstadt den hochgiftigen rot-weißen Skorpionfisch gesichtet. Der Fisch kommt normalerweise nicht in diesen Gewässern vor und ist laut Meeresbiologen wahrschein-lich aus einem Aquarium in Florida entwischt. Gefahr droht vor allem Schwimmern und Schnorchlern, die durch Unachtsamkeit oder Unwissen von den giftigen Rückenstacheln eines Skorpionfisches attackiert werden können. Dummerweise sind diese Fischarten kaum sichtbar, da sie am Meeresgrund kaum von der Umgebung zu unterscheiden sind. Ein Stich bereitet heftige Schmerzen, die mehrere Tage anhalten können.

VIDEOÜBERWACHUNG AUF ÖFFENTLICHEN PLÄTZEN
Polizei installiert Videokameras in der Zona Colonial
-- Santo Domingo, 21. Oktober 2008 --
Mehrere Überwachungskameras an verschiedenen Punkten der Kolonial-zone Santo Domingos sollen Besuchern des historischen Viertels mehr Sicherheit garantieren. Die elektronischen Systeme wurden von der Poli-cia Nacional im Rahmen eines Pilotprojekts für Stadtsicherheit installiert.

BUS STÜRZT IN BRÜCKENABHANG - KLEINKIND STIRBT, VIELE VERLETZTE
Schweres Busunglück
bei Puerto Plata
-- Altamira, 20. Oktober 2008 --
Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Bus und einem Jeep ist es nahe der Ortschaft Altamira zu einem schweren Busunglück gekommen. Der Unfall ereignete sich auf der Brücke über den Fluss "La China". Laut Augenzeugen verlor der Fahrer des Busses durch den Aufprall eines Jeeps die Kontrolle über sein Fahr-zeug und stürzte nach einem Zig-Zack-Manöver in den Brückenabhang. Bei dem Absturz wurde ein Klein-kind getötet, 59 Fahrgäste schwer verletzt. Die meisten Passagiere kamen von einem Strandausflug aus Richtung Playa Cofresi.

TEXTILINDUSTRIE NIMMT EUROPÄISCHEN MODEMARKT INS VISIR
Zonas Francas wollen verstärkt auf Bekleidungsmode setzen
-- Santo Domingo, 20. Oktober 2008 --
Die derzeit bedeckte Absatzstimmung am Weltmarkt für Halbwaren und Vorerzeugnisse schlägt nach Einschätzung des "Centro de Exportación e Inversión" auch auf die dominikanischen "Zonas Francas" (zollfreie Fertigungszonen) durch. Um die Abhängigkeit vom schwächelnden US-Markt zu kompensieren und einen möglichen Jobabbau zu vermeiden, wolle man künftig verstärkt auf Enderzeugnisse im Segment Bekleidungs-mode setzen, die sich auch nach Europa exportieren lassen.

BIOMETRISCHE DATENERFASSUNG DER BEVÖLKERUNG
JCE baut biometrische Cédula-Datenbank auf
-- Santo Domingo, 19. Oktober 2008 --
Die "Centros de Cedulación" der JCE haben mehr als 6,1 Millionen Dominikaner sowie Ausländer, die im Besitz einer Cédula sind, zu einer elektronischen Erfassung ihrer Fingerabdrücke und Unterschriften aufge-rufen. Landesweit werden bis zum 30. September 2009 über 287 lokale und mobile Erfassungszentren, sog. "Centros de Captura" gleichzeitig digitalisierte Passfotos in eine biometrische Datenbank eingepflegt.

BMW USA HOLT JUNIORFAHRER AUS SANTO DOMINGO INS TEAM
BMW Junior-Motorsport holt dominikanischen Fahrer ins Team
-- Santo Domingo, 18. Oktober 2008 --
Die "Formel BMW" gilt als ideale Plattform für junge Talente aus dem Kartsport, sich für den Ein-stieg in eine professionelle internationale Formel-karriere zu profilieren. Erstmals wurde jetzt mit dem 14-jährigen Daniel Vela aus Santo Domingo ein dominikanischer Nachwuchsfahrer in das BMW Junior-Pilotprogramm für 2009 aufgenommen. Vela profilierte sich als Gewinner der "Florida Winter Tour" und gilt derzeit als eines der größten Renn-fahrertalente in ganz Lateinamerika.

DOMREP-KONSULATE ERTEILEN TÄGLICH HUNDERTE AUSREISEVISAS
Dominikaner in den USA flüchten vor US-Krise
-- New York / Santo Domingo, 17. Oktober 2008 --
Die schwere ökonomische Krise in den USA treibt viele Dominikaner wieder zurück in ihre Heimat. Die tristen Konjunkturerwartungen lassen den schlecht bis gar nicht ausgebildeten Dominikanern kaum Perspek-tiven. Tausende sind inzwischen arbeitslos geworden. In New York, wo die größte dominikanische Gemeinschaft der USA besteht, mussten selbst jene, die seit über zwanzig Jahren in Manhattan, Bronx und Queens Geschäfte betrieben, diese schließen, weil sie ihre Unkosten nicht mehr decken konnten. Andere schicken Angehörige nach Hause. Besonders hart trifft es die sich im Land illegal Aufhaltenden. Perspekti-ve: "No hay nada!" Die dominikanischen Konsulate erteilen indes täglich hunderte "Cartas de Ruta", Einwegvisas, um die Ausreise zu erleichtern, Tendenz steigend...

MILLIONENLOCH IM DOMINIKANISCHEN REGIERUNGSHAUSHALT
Steuereinnahmen des Staates knicken weg
-- Santo Domingo, 16. Oktober 2008 --
Zum ersten Mal seit Jahren muss die dominikanische Regierung erheb-liche Einbußen bei ihren projektierten Steuereinnahmen verbuchen. Nach Angaben des Finanzministeriums liegen die Zuflüsse aus Steuern und Zollabgaben (DGII und DGA) um 9,8 Prozent hinter den Erwartungen. "Im dominikanischen Haushalt klaffe ein Riesenfinanzloch, das u.a. durch die Schließung der Falconbrige-Mine (wir berichteten) verursacht wurde", heißt es. Unterdessen verwies Minister Vicente Bengoa auf die von den Unternehmern geforderte und von der Regierung umgesetze Reduzierung der öffentlichen Ausgaben, welche sich jetzt als "Konjunkturbremse" aus-wiese und ein weiteres zu den Steuerausfällen beitrage...

REGIERUNG VERSCHWEIGT GRÜNDE ÜBER RAUSSCHMISS EINES PILOTEN
Leonels persönlicher Helikopter-pilot ein Drogenkurier?
-- Santo DOmingo, 16. Oktober 2008 --
Als persönlicher Helikopterpilot von Präsident Leonel Fernández genoss Harold Manzano García beste Ver-bindungen, über Starts und Landun-gen musste der im Rang eines "Coronels" fliegende Pilot kaum Rechenschaft abgeben. Radarauf-zeichnungen der Antidrogenbehörde DNCD legen ihm jetzt einen nicht-authorisierten Flug zwischen Bara-hona und La Romana zur Last, der in konkretem Verdacht zu Drogen-transporten steht. Regierungssprecher Rafael Núñez gab seine Suspen-dierung ohne Begründung bekannt...

EU RÄUMT DOMINIKANERN GÜNSTIGE IMPORTBEDINGUNGEN EIN
DomRep schließt Handels-abkommen mit Europa
-- Barbados / Santo Domingo, 15. Oktober 2008 --
Das dominikanische Außenministerium hat heute ein bilaterales Handels-abkommen mit der Europäischen Union unterzeichnet. Das sog. "Econo-mic Partnership Agreement" öffnet der dominikanischen Wirtschaft einen erleichterten Marktzugang ohne Handelsbarrieren zu den Mitgliedsländern der EU. Die Partnerschaft stellt die DomRep allerdings abseits der EU- Verhandlungen mit der Karibik-Gemeinschaft "CARICOM" und damit vor eine große Aufgabe: Bisherige Erfahrungen, etwa mit dem "DR-CAFTA"-Abkommen haben gezeigt, dass Marktzugang allein noch keine ausreich-enden Entwicklungsimpulse für die heimische Wirtschaft mit sich bringen muss. Andere Faktoren wie der Aufbau von Produktions- und Handels-kapazitäten sowie wirtschaftspolitische Reformen im Bereich der Wett-bewerbspolitik, der Investitionssicherheit und der Transparenz im öffent-lichen Handeln sind wichtige Voraussetzungen für das Gelingen. Das Vertragswerk muss, um gültig zu werden, noch durch den Nationalkon-gress ratifiziert und von Präsident Leonel unterzeichnet werden.

15. TROPENSTURM DER SAISON NIMMT ANLAUF AUF DIE KARIBIK
Hurrikan „Omar“ bedroht karibische See
-- Puerto Plata, 15. Oktober 2008 --
In der Karibik hat sich erneut ein Hurrikan gebildet. Mit Windgeschwindig-keiten von rund 120 Stundenkilometern bewegt sich "Omar" derzeit mit einem Abstand von rund 500 Kilometern zur dominikanischen Südküste auf das karibische Meer zu. Für die Küstenabschnitte von der Isla Saona bis zum Cabo Engaño wurden vom dominikanischen Wetterdienst erste Unwetterwarnungen ausgegeben.

VERKEHRSERZIEHUNG - ELTERN MEIST SCHLECHTE VORBILDER
AMET erteilt Verkehrs-unterricht für Schulkinder
-- Santo DOmingo, 14. Oktober 2008 --
Mit einem Pilotprojekt an zwölf Grundschulen im Großraum Santo Domingo will die Verkehrspolizei AMET eintausend Schulkindern auf die Regeln des Straßenverkehrs vorbereiten. Besonders die Schulweg-sicherheit sei ein wichtiger Punkt, so die AMET, deshalb richte sich der Unterricht insbesondere auf das Kennen- und Beachtenlernen von Verkehrsschildern und Ampeln, mahnte aber auch: Wichtig sei für Eltern, dass sie sich als Vorbilder verstünden.

LANDWIRTSCHAFTSMINISTERIUM VERTEILT GEMÜSESAATGUT
Gratis Gemüse-Saatgut
-- Santo Domingo, 13. Oktober 2008 --
Das Landwirtschaftsministerium stellt interessierten Gemüseanbauern mehr als 4.000 Pfund an Saatgut kostenlos zur Verfügung. Vorrätig seien Gemüsesamen für Salat, Rettich, Paprika, Molondrón, Auberginen, Tomaten, Möhren, Spinat sowie weiterer Sorten auf Anfrage. Mit der Hilfs-leistung soll eine ausreichende Versorgung mit Gemüse zu Weihnachten sichergestellt werden. Infos über Abgabestellen des Saatguts direkt beim Ministerium "Secretaría de Estado de Agricultura" unter 809-547-3888.

TAUSENDE DOMINIKANER OHNE STROM WEIL REGIERUNG NICHT ZAHLT
Stromkrise - Tausende ohne Strom weil Regierung nicht zahlt
-- Santo Domingo, 12. Oktober 2008 --
Hunderttausende Dominikaner sind in den vergangenen Tagen erneut ohne Strom geblieben, nicht selten lagen Ortschaften über Nacht völlig im Dunkeln. Der Grund: Zahlungsrückstände der Regierung an die Strom-erzeuger. Der Kraftwerkbetreiber EgeHaina fasst es in drastische Worte: "Das 125 Megawatt-Kraftwerk ITABO II ist bereits seit 36 Stunden vom Netz - wenn kein Brennstoff kommt, bedeutet das keine Stromerzeug-ung!" Zwischen 100 Millionen und einer Viertel Milliarde Pesos steht die Regierung in der Kreide, so die Energiegesellschaft CDEEE, es gebe aber eine Garantiezusage zum Abtragen der Schulden. Bis dahin könnte allerdings die Elektrizität für hunderttausende Menschen noch tagelang unterbrochen bleiben...

AKZEPTABLE UNTERKÜNFTE FÜR EINFACHE VERHÄLTNISSE
„PetroCasas“ - Fertighäuser aus Venezuela für Hochwasseropfer
-- Bonao, 11. Oktober 2008 --
Venezuela plant eigenen Angaben nach die Produktion von einfachen Fertighäusern in der Region Bonao. Allein im Umland der Stadt würden infolge der Überschwemmungen durch die zurückliegenden Hurrikane mehr als 3.000 Unterkünfte fehlen, so eine venezuelanische Kommision, die derzeit ein Urbanisierungsprojekt mit einhundert Häusern gleicher Bau-art abnimmt, welches seitens Venezuelas als Regierungsgeschenk für mittellose, evakuierte Familien bereitgestellt wurde. Als Fertigungsstätte für die "PetroCasas" ist die alte Zona Franca von Bonao im Gespräch.

VERKEHRSSÜNDERN DROHEN DEUTLICH HÖHERE BUSSGELDER
Höhere Bußgelder im Straßenverkehr
-- Santo Domingo, 10. Oktober 2008 --
Der neue dominikanische Bußgeldkatalog sieht für Autofahrer ab sofort deutlich höhere Bußgelder vor. Die Verkehrspolizei AMET ahndet bei Kontrollen künftig verstärkt fehlende Papiere oder Fahrzeug-Plaketten. Selbst kleinere Ordnungswidrigkeiten wie falsches Abbiegen, verbotenes Wenden, Nichtbeachten von Stop-Schildern, Fahren ohne Führerschein, das Fehlen der aktuellen Marbete, des Versicherungsscheines oder der Matrikula des Fahrzeugs werden mit Strafen von mindestens 1.000 RD$ (ca. 20 Euro) geahndet. Niedergelegt sind die Bußgelder im Gesetz 241 über den "Tránsito Terrestre y Vehículos de Motor". Achtung: Wer nicht bar zahlen kann, muss damit rechnen, dass sein Fahrzeug konfisziert wird und solange in Verwahrung bleibt, bis die Geldstrafe bezahlt ist!

UNGLAUBLICHE POLIZEIWILLKÜR - RESIDENTEN BITTEN LEONEL UM HILFE
Residenten-Paar durch Polizei verhaftet, geschlagen, erpresst
-- Santo Domingo, 8. Oktober 2008 --
Ein Residentenpaar aus Santo Do-mingo wurde Opfer brutaler Polizei-willkür. Der Grund: Sie stritten sich mit einem Unbekannten, der versucht hatte, die Einfahrt zu Ihrem Haus zu schließen. Offenbar waren die beiden an den Falschen geraten - was folgte war eine Verhaftung durch Zivilagen-ten und eine Überführung ins Polizei-präsidium. Bei einem "Intensiv-Ver-hör" durch einen ranghohen Oberst der Sektion Interpol bangten beide nach eigenen Angaben um ihr Leben. Der Frau wurde mit der sofortigen Abschiebung gedroht und gezwungen, ohne Pass und Telefon das Büro zu verlassen. Diesen Moment nutzte der Polizeioberst, um ihren Mann zu offerieren, dass er - ebenfalls ohne Pass - den Polizeipalast verlassen könne, um bei der nächsten Bank 30.000 US-Dollar abzuheben. Sollte er ohne Geld zurückkommen, könne man ihn zum "Flüchtigen" erklären und gegebenfalls sogar töten. Aus Angst und Ohnmacht vor diesen Machen-schaften wandten sich die Residenten an die Zeitung "Hoy" um öffentlich bei Präsident Leonel und der Staatsanwaltschaft um Hilfe zu bitten...

EXPERTEN WARNEN VOR STAUDAMMBRUCH
Droht dem Staudamm „Presa Sabana Yegua“ der Kollaps?
-- San Juan / Sabana Yegua, 7. Oktober 2008 --
Der Staudamm "Presa Sabana Yegua" gilt als das derzeit gefährlichste Bauwerk des Landes. "Die 76 Meter hohe Staumauer droht aufgrund erheblicher Mängel an der Bausubstanz zu brechen, befürchtet der Direktor des Nationalen Instituts für hydraulische Einrichtungen (INDRHI), Ing. Héctor Rodríguez Pimentel. Die Folge wäre eine meterhohe Flutwelle mit Überflutungen bis nach Barahona. Zigtausende flussabwärts des "Rió Yaque del Sur" würden in ein Katastrophe gestützt. Bereits im Jahre 2001 hatte die Entwicklungsbank BID auf erste Mängel am Zustand der Staumauer aufmerksam gemacht - passiert sei jedoch gar nichts. Die Sanierungskosten von geschätzten 50 Millionen US-Dollar waren der Regierung offenbar zu hoch, um die bautechnischen Mängel zu beheben. Zwischenzeitlich haben die zurückliegenden Hurrikane weiter an der 1979 zur Stromgewinnung aus Wasserkraft fertiggestellten Talsperre gezehrt...

BILDUNGSETAT SOLL ZUM VOLKSBEGEHREN WERDEN
Lehrer sammeln Unterschriften für mehr Bildungsausgaben
-- Santo Domingo, 6. Oktober 2008 --
Der dominikanische Lehrerverband ADP will über eine Unterschriften-sammlung politischen Druck für eine Ausweitung des Bildungsetats auf-bauen. Dutzende von Lehrern infor-mieren seit dem Wochenende in der Santo Domingoer Fußgängerzone "El Conde" Passanten über die Bil- dungsmisere im Land. "Bildung darf kein Luxusgut sein, wenn das Land den globalen Anschluss erhalten will. Derzeit fließen prozentual sogar weniger Mittel in das Bildungssystem als noch vor vierzig Jahren", bemängeln die Lehrer. Nach Angaben der ADP wolle man mehr als eine Millionen Unterschriften sammeln, um die Aktion als Volksbegehren für mehr Investitionen in Schule und Bildung in den Kongress zu bringen.

HANDELSABKOMMEN DR-CAFTA SOLL DOLLAR INS LAND BRINGEN
Leonel wirbt in den USA für mehr Investitionen im Land
-- Miami (USA) / Santo Domingo, 6. Oktober 2008 --
Präsident Leonel Fernández hat bei einem Wirtschaftstreffen von rund 600 Industrieführern im US-amerikanischen Florida für Investitionen in der Dominikanischen Republik geworben. Das DR-CAFTA-Abkommen böte beste Gelegenheiten dazu, hätte bislang aber wenig sichtbare positive Effekte auf den regionalen Handel gezeigt, so Leonel.

DOMINIKANER ENTDECKEN HANDEL MIT VERWERTBAREM MÜLL
Schrotthandel blüht
-- Puerto Plata, 5. Oktober 2008 --
In wirtschaftlich schlechten Zeiten blüht in vielen dominikanischen Ort-schaften der Handel mit recyclebarem Haushaltsschrott auf. Immer häufiger sind mobile Schrotthändler auf der Suche nach Verwertbarem zu sehen. Selbst in den Touristengebieten tauchen die "Chatarreros" auf, um aus ihren Fahrzeugen mit Megaphonen lautstark "Schrottofferten" abzugeben.

ZUCKEREXPORTE ZUM ZOLLSATZ NULL NACH EUROPA
DomRep will Zuckerexporte nach Europa ausbauen
-- Puerto Plata, 4. Oktober 2008 --
Die dominikanische Zuckerindustrie will künftig verstärkt einen Sonder-passus der EU-Zuckermarktordnung mit den AKP-Staaten nutzen, um quoten- und zollfrei Rohrzucker in die Europäische Union einzuführen. Die Vereinbarungen bietet der DomRep enorme Handelsvorteile, da die regulären EU-Importzölle von bis zu über 300% für Billigzucker aus dem freien Weltmarkt zum Schutz der europäischen Zuckerrübenanbauer nicht zum Tragen kommen. Eine erste Lieferung von 12.048 Tonnen ging bereits nach Frankreich. Für November ist der Versand von weiteren 20.373 Tonnen an Rohrzucker vorgesehen.

NACHGEBENDE PREISNOTIERUNGEN AN DEN ZAPFSÄULEN
Leicht gesunkene Preise für Benzin und Diesel
-- Puerto Plata, 4. Oktober 2008 --
Die Preise für Benzin und Diesel sind zum Wochenende auf den tiefsten Stand nach den Wahlen vom Mai gefallen. Grund sei eine Entspannung am Ölmarkt, so das für die Preisfestlegung zuständige Handelsministe-rium. Für deutlich weniger Geld kann vor allem Super (191,00 RD$) und Normalbenzin (178,00 RD$) getankt werden. Der Preis für Diesel (Gasoil) ist gleichzeitig um 1,3 Pesos auf 158,60 RD$ gefallen.

ERFURTER LUIS HESS LEBT SEIT 70 JAHREN IN DER DOMREP
Sosúa-Gründer Luis Hess feiert 100. Geburtstag
-- Sosúa, 3. Oktober 2008 --
"Es gibt kein Übel, das nicht etwas Gutes mit sich bringt!" Sosúa-Gründer "Don Luis Hess" sinniert zu seinem 100. Geburtstag über sein Schicksal, dass ihn 1939 als einen der ersten Deutschen auf der Flucht vor den Nazis in die DomRep verschlug. Von einem Diktator in die Hände eines anderen. Als Hess am 25.06.1939 im Hafen von Puerto Plata an Land ging, regierte in Santo Domingo Diktator Rafa-el Trujillo, der den deutschen Juden - in der Absicht sein eigenes Volk "aufzuhellen" - Exil angeboten hatte. Puerto Plata war jedoch ein Kulturschock für mich", erinnert sich der heute 100-jährige, "...ich war mir sicher, dort nicht leben zu können. Die Kirche trug ein Wellblechdach, so etwas kannte ich nur von Pissoirs in Paris - aber es war meine einzigste Chance, dem damaligen Hitler-Deutschland zu entfliehen." Zusammen mit ein paar Dutzend Deutschen gründete er 1940 mit Geld und Hilfe jüdischer Experten aus New York eine Siedlungsgesellschaft, aus der das heutige Sosúa hervorging. Der Anfang war schwierig: Es gab nicht einmal Ansätze einer entwickelten Kultur - was folgte, waren Jahre harter Aufbauarbeit, um aus dem grünen Brachland eine Kolonie aufzubauen. Aber die "Vertreibung ins Paradies" hatte auch ihre Sonnenseiten. 1941 heiratete er eine dominikanische Schönheitskönigin. "Sie war das Glück meines Lebens", so Hess. Ge-meinsam bauten sie als Lehrkräfte die Schule "Cristobal Colón" auf, an der Hess 34 Jahre lang als Direktor tätig war. Heute ist "Don Luis" eine Institution in Sosúa. Kaum ein Einheimischer, der ihn nicht kennt und vor seinem Haus in der Pedro Clisante mit einem freundlichen "Hola" grüßt. Dass er jetzt 100 geworden ist, ist ihm kaum anzumerken. "In Deutsch-land wäre ich niemals so alt geworden“, ist sich der Senior sicher...

TOURISMUS-MINISTERIUM SETZT QUALITÄTSCHECK FÜR HOTELS UM
Dominikanische Hotels werden neu klassifiziert
-- Santo Domingo, 1. Oktober 2008 --
Das im Frühjahr 2007 beschlossene Programm zur Klassifizierung der dominikanischen Hotellerie nach Sternen (wir berichteten) wird endlich umgesetzt. Wie das dominikanische Tourismusbüro mitteilt, erfolgt die Bewertungsgrundlage nach Facilities und Dienstleistungsportfolio der jeweiligen Hotelanlage. In der ersten Phase wurden insgesamt 54 Hotels in den Destinationen Santo Domingo, Santiago, Puerto Plata, Sosúa, Las Terranas, Samaná und Rio San Ruan klassifiziert. Die nationale Klassifizierungsbehörde ist im Einverständnis mit der privaten Wirtschaft eingerichtet worden und handelt im Interesse sowohl der Hotelbetreiber als auch der Gäste und der nationalen Wirtschaft.

INPOSDOM WILL INTERNATIONALE STANDARDS ERREICHEN
Santo Domingos Briefträger bekommen Mopeds
-- Santo Domingo, 30. September 2008 --
Das dominikanische Postunter-nehmen INPOSDOM erweitert in der Hauptstadt ihren Zustellservice durch mobile Briefträger. 150 Dienstmopeds wurden bereitgestellt, um den inner-städischen Briefverkehr zu beschleu-nigen. Laut Postchef Guzmán will die INPOSDOM bis 2012 einen landes- weit zuverlässigen Zustellservice nach internationalem Standard erreichen.

GERICHT: NATURSCHUTZ WICHTIGER ALS TOURISMUS-BOOM
„Bahia de las Aguilas“ bleibt unter Naturschutz
-- Pedernales, 29. September 2008 --
Eine der wundervollsten Naturschönheiten des Landes, die Küste der "Bahia de las Aguilas", bleibt vorerst vor den Eingriffen von Touristikern verschont. Dem rund zehn Kilometer langen, von smaragdgrünem bis dunkelblauem Wasser umgebenen Strand an der Südwestküste, wurde durch das höchste dominikanische Gericht weiterhin der Status eines Naturschutzgebietes zugesprochen. Millionenschwere Investoren hatten versucht, in dem Areal eine Lizenz für vier Hotelkomplexe zu bekommen.

DEALER SENDETEN DROGEN PER BRIEFPOST
Wohnresidenz „Casa Linda“
im Visier der Drogenfahndung
-- Sosúa, 28. September 2008 --
Die bekannte Wohnanlage “Casa Linda”, unweit der Stadt Sosúa gelegen, ist in das Visier der dominikanischen Anti-Drogenbehörde "Dirección Na- cional de Control de Drogas (DNCD)" geraten. Ein Netzwerk von Drogen-schmuggeln aus Österreich und Ungarn soll dort mit Hilfe spezieller La-borgeräte Postkarten mit Heroin und Kokain präpariert und anschließend über die internationale Briefpost der INPOSDOM in das österreichische Wien versandt haben. Pro Karte wurden etwa 40 Gramm "exportiert"...

FALSCHE TAINO-PETROGLYPHEN ALS URLAUBSSOVENIER
Vorsicht vor unechten Taino-Souvenirs
-- Sosúa, 27. September 2008 --
Urlauber aufgepasst: Seit geraumen versucht ein angeblich aus den Ber-gen von La Vega kommender Eremit im Raum Sosúa/Cabarete uralte Taino-Relikte zu veräußern. Die meist steinernen "Funde" mit eingeritzten bildlichen Darstellungen gelten als Nachahmungen der präkolumbiani- schen Indianerkultur aus der Zeit von 600 bis 1500 nach Christus. Touris-ten werden die Petroglyphen-Souvenirs als echte "Maya"-Antiquitäten zu Preisen zwischen 500 und 2.000 Pesos angeboten. Unsere Redaktion rät: nicht auf die vermeintlichen Schnäppchen reinfallen...
 

 

Weitere Informationen zu angebotenen Reisen finden Sie bei:

www.condo-parque.ch.vu

 

 

 

 

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